Prägnanz

Der Begriff »Prägnanz« kenn­zeichnet eine kurze Ausdrucks­weise, die umfang­reiche Bedeu­tung vermit­telt: Mit dieser Technik erfassen Autoren tref­fend die Ereig­nisse und Zustände. Im Gegen­satz zur Prägnanz steht die Gewohn­heit, umständ­lich und ungenau zu schreiben – erkennbar zum Beispiel durch Füll­wörter und

Fortsetzung →

Sprach­scha­blonen

Viele Autoren benutzen gerne Sprach­scha­blonen, weil diese geläu­figen Voka­beln angeb­lich Wahr­heiten verkünden und an vorhan­dene Gedanken ankop­peln. Tatsäch­lich sind solche Ausdrücke weder origi­nell noch inhalts­reich oder dyna­misch. Solange der ein oder andere Jour­na­list mit Sprach­scha­blonen ledig­lich Zeilen schindet, richtet er

Fortsetzung →

Zusätze

Meldungen, Berichte und andere Artikel zur Infor­ma­ti­ons­ver­mitt­lung folgen dem »Prinzip der umge­kehrten Pyra­mide« und beant­worten die klas­si­schen W‑Fragen. Aller­dings landen all die bedeu­tenden und etwas weniger bedeu­tenden Fakten erst gar nicht bei den Lesern, wenn die Darstel­lung lang­weilig oder gar

Fortsetzung →

Kommentar

Der Kommentar ist ein jour­na­lis­ti­scher Meinungs­bei­trag zu einem bestimmten Thema. Damit die Leserin und der Leser die Meinungen und Erfah­rungen in der mitunter komplexen Analyse der Sach­ver­halte nach­voll­ziehen kann, sollte der Autor kurze Sätze schreiben: Eine Anein­an­der­rei­hung von Haupt­sätzen ohne

Fortsetzung →

Umgangs­sprache

Umgangs­sprache taucht zwar in Blogs auf, hat jedoch in jour­na­lis­ti­schen Texten meis­tens nichts zu suchen. Um infor­mativ und profes­sio­nell zu wirken, sollten Artikel eine ange­mes­sene und bis zu einem gewissen Punkt formelle Sprache über­nehmen. Aller­dings wächst die Verständ­lich­keit eines Arti­kels,

Fortsetzung →

Satzbau

Ein einge­hender und den Sinn unter­stüt­zender Satzbau fördert den Lese­fluss. Daher empfehlen die bekannten Jour­na­listen Wolf Schneider und Paul Josef Raue drei Faust­re­geln für den Satzbau – nach­zu­lesen in »Das neue Hand­buch des Jour­na­lismus und des Online-Jour­­na­­lismus«: Ein Jour­na­list schreibt

Fortsetzung →

Greif­bar­keit

Oft kleben kurze Wörter im Gedächtnis der Lese­rinnen und Leser: Knappe, greif­bare Begriffe sind leichter als viele beliebte Wortun­ge­heuer zu verstehen. Zum Beispiel vermit­telt »Qualm« ein Bild, während »Rauch­ent­wick­lung« büro­kra­tisch klingt und die Vorstel­lungs­kraft austrocknet. Durch nichts­sa­gende Ausdrücke wird ein

Fortsetzung →

Verben

Verben hauchen einem Artikel Leben ein: Sie geben der Leserin und dem Leser das Gefühl, aktiv teil­zu­nehmen. Diese Wortart vermit­telt außerdem Emotionen. Viele Verben wie spähen, bilan­zieren und wahr­nehmen regen den Leser zur unbe­wussten Teil­nahme am Geschehen an. Ein klarer

Fortsetzung →

Stand­punkt

Der Neutrale Stand­punkt zeichnet Jour­na­listen etwa gegen­über befan­genen Blog­gern aus: Sowohl Redak­teure als auch Reporter sollten nicht als Grup­pen­spre­cher auftreten oder jemanden verein­nahmen. Daher verfassen sie in der Regel einen profes­sio­nellen Artikel in der 3. Person, also aus der Posi­tion

Fortsetzung →